Diese bekannten Persönlichkeiten unterstützen die Tuttlinger Initiative
Nach Schule und Physikstudium (in Leipzig, 1973 bis 1978) arbeitete die gebürtige Hamburgerin bis 1989 an der Akademie der Wissenschaften. Nach der Wende war sie beim neu gegründeten Demokratischen Aufbruch tätig und wurde nach der ersten freien Volkskammerwahl 1990 in der ersten - und gleichzeitig letzten - frei gewählten Regierung der DDR stellvertretende Regierungssprecherin. Im selben Jahr trat sie auch in die CDU ein und erhielt nach der Wiedervereinigung eine Anstellung im Bundespresse- und Informationsamt.
Als Bewerberin im Wahlkreis Stralsund-Rügen-Grimmen wurde sie in den Deutschen Bundestag gewählt und mit der konstituierenden Sitzung am 20. Dezember 1990 Abgeordnete im Parlament. Wahlsieger Helmut Kohl nominierte die damals 36-Jährige für ein Ministeramt in seinem Kabinett (Bundesministerin für Frauen und Jugend). 1994 wurde sie dann als Nachfolger Klaus Töpfers Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bis 1998 Rot-Grün die Regierungsgeschäfte übernahm. 1998 bis 2000 war Merkel Generalsekretärin der CDU und seit April 2000 ist sie Bundesvorsitzende der Partei. Als Oppositionsführerin (2002-2005) profilierte sich Angela Merkel weiter, um dann von CDU und CSU zur Kanzlerkandidatin der Unionsparteien nominiert zu werden und später Bundeskanzlerin in der Großen Koalition (bis 2009) zu werden.
Angela Merkel lebt in zweiter Ehe mit Prof. Joachim Sauer zusammen. Neben der Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig (2008), dem Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und weiteren Auszeichnung ist Angela Merkel übrigens auch Ehrenmitglied von Energie Cottbus.
Mit 20 Jahren heiratet sie Carl Herzog von Württemberg, mit dem sie seit über 30 Jahren in der 5000-Einwohner-Gemeinde Altshausen (Kreis Ravensburg) lebt. Baden-Württemberg ist ihr heute längst Heimat geworden.
Ihr Engagement für arme Menschen und vor allem für Kinder und Jugendliche ist beispielhaft. So gründete sie 1979 die "Diane Herzogin von Württemberg, Prinzessin von Frankreich-Stiftung" und 2010 die "Fundación Princesa Diana Duquesa de Wurttemberg" in Paraguay und unterstützte zahlreiche Hilfsprojekten im In- und Ausland. Auch für die Kunst-Auktion zugunsten Tuttlinger helfen Afrika spendete die Herzogin eines ihrer Werke.
Geboren wurde Volker Kauder 1949 in Hoffenheim (Gemeinde Sinsheim) bei Heidelberg, aufgewachsen dann in Singen, wo er 1969 auch das Abitur machte. Seit seinem 16. Lebensjahr ist er Mitglied der CDU, übrigens wie sein Vater, der in der Stadt unterm Hohentwiel Stadt- und Kreisrat war. In Freiburg studierte Kauder von 1971 bis 1975 Rechtswissenschaften und erwarb so sein Rüstzeug für die spätere politische Arbeit. 1980 kam er als stellvertretender Landrat in den Landkreis Tuttlingen, wo er seither lebt.
Bemerkenswert sein soziales Engagement: Bis heute gilt Volker Kauders besonderes Augenmerk der Förderung psychisch Kranker, „einer Gruppe, die in Teilen unserer Bevölkerung noch gar nicht als richtig krank anerkannt ist", wie er meint. In Tuttlingen gründete er einen Förderverein, der unter anderem auch Werkstätten unterhält; heute ist er dort Ehrenvorsitzender.
Mitglied des Deutschen Bundestages ist Volker Kauder seit 1990 als Abgeordneter des Wahlkreises Rottweil-Tuttlingen. Von 1998 bis 2002 war er Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag, danach 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 2005 war er Generalsekretär der CDU Deutschlands, um dann nach der Bundestagswahl und der Bildung der großen Koalition am 21. November 2005 zum Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt zu werden (2009 wurde Kauder mit 96,6 (!) Prozent in diesem Amt bestätigt).
Der Beitrag seiner Stadt ist für Beck Ehrensache: „Wir stellen Medizintechnik für Menschen in der ganzen Welt her", sagt er, „um so wichtiger ist es, dass diese technischen Errungenschaften auch denen zu Gute kommen, die es sich sonst nicht leisten können." Auch sieht er das Projekt als gutes Beispiel Bürgerschaftlichen Engagements, bei dem die unterschiedlichsten Menschen an einem gemeinsamen Ziel arbeiten.
Michael Beck ist seit 2004 Oberbürgermeister der Stadt Tuttlingen. Der Jurist war zuvor Erster Bürgermeister in Böblingen. Michael Beck studierte an der Eberhard-Karl-Universität Tübingen Rechtswissenschaften. Nach Stationen beim Landratsamt Ostalbkreis in Aalen und dem Regierungspräsidium Tübingen wurde Beck 1992 als Verwaltungsrichter an das Verwaltungsgericht Sigmaringen berufen. 1994 wurde Beck zum Bürgermeister der Stadt Burladingen im Zollern-Alb-Kreis gewählt. Ab 1999 war er Erster Bürgermeister der Großen Kreisstadt Böblingen und in dieser Funktion für die Ressorts Finanzen, Kinder, Jugend und Senioren, Schulen, Sport und Soziales zuständig.
Dr. h. c. mult. Sybill Storz ist geschäftsführende Gesellschafterin der KARL STORZ Gruppe. Seit den 1950er Jahren arbeitete sie im elterlichen Betrieb und hat das Familienunternehmen nach dem Tod des Firmengründers und Vaters, Dr. med. h. c. Karl Storz, 1996 übernommen. Durch eine Vielzahl an Geschäftsreisen lernt Sybill Storz viele Länder und Kulturen kennen und betont im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagement immer wieder, dass die Verantwortung eines Unternehmens nicht am Werkstor oder an Ländergrenzen enden darf.
„Das Projekt ist eine einzigartige Initiative, Sportbegeisterung und Hilfe für Kinder in Afrika zu verbinden. Selbstverständlich unterstützen wir dieses Hilfsprojekt und leisten unseren Beitrag. Als ein Unternehmen der Medizintechnik liegt uns die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen ganz besonders am Herzen."
PD Dr. Hanns-Peter Knaebel hat in Ulm, Tübingen und an der Yale University in New Haven, USA, Medizin studiert. Nach Abschluss des Studiums und Promotion im Jahre 1995 begann er seine ärztliche Tätigkeit an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, wo er 12 Jahre lang tätig war, davon die letzten fünf Jahre als Oberarzt. PD Dr. Knaebel ist Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie.
Am 1. Januar 2007 übernahm er die Leitung der Abteilung Clinical Science bei Aesculap. Im März 2008 wurde PD Dr. Knaebel in die Geschäftsleitung berufen. Am 01. April 2009 trat er die Nachfolge als Vorsitzender des Vorstandes der Aesculap AG an und vertritt somit die Sparte Aesculap als Mitglied des Vorstandes der B. Braun Melsungen AG.
Sein Engagement macht auch nach der Firmenpforte nicht halt: kommunalpolitisch ist er in Mühlheim seit 30 Jahren aktiv, fördert Sport und Kultur und auch der soziale Bereich liegt ihm sehr am Herzen. Im Sommer 2009 entschloss er sich spontan nach einem Gespräch mit BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken die Aktion „Rebound" in Uganda mit chirurgischen Instrumenten und medizinischen Geräten zu unterstützen.
Warum er sich für "Wir helfen Afrika" engagiert? „Nachdem mich Herr Michael Baur auf dieses Projekt angesprochen hat, war ich sofort begeistert. Ich denke, dass gerade wir als Medizintechnik-Unternehmen hier eine gewisse Verpflichtung haben und mit Spenden, aber auch mit unseren Produkten einen großen Beitrag leisten können!"
Im Juni 1991 übernahm Lothar Späth den Vorsitz der Geschäftsführung der JENOPTIK GmbH, wo er nach Umfirmierung später als Vorsitzender des Vorstandes der JENOPTIK AG wirkte. Im Mai 2005 wurde er Vorsitzender der Geschäftsführung der Investmentbank Merrill Lynch für Deutschland und Österreich, zudem wurde er Aufsichtsratsvorsitzender der Holtzbrinck-Verlagsgruppe. Ab Juli 2007 wurde er weiter Aufsichtsratsvorsitzender der J&M Management Consulting AG, Mannheim sowie der Herrenknecht AG, Schwanau.
Der Autor von Bestsellern (z. B. "Countdown für Deutschland" (1995), „Die zweite Wende" (1998)) und TV-Moderator (von 1998 bis 2001 „Späth am Abend", n-tv) ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter sowie acht Enkelkinder. Für Sigmaringen hat er die Rolle des Stadtpaten für Wir helfen Afrika übernommen, das er auch in Tuttlingen unterstützte.
Die Band hatte ihre größten Erfolge um die Jahrtausendwende und konnte durch ihre Vorreiterrolle im Bereich des Elektro-angelehnten Hip-Hop-Sounds ihrer letzten Alben 2008 mit Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah) und Arbeit nervt weitere Charthits landen.
Auf dem Southside Festival spielten die Stars der Jugend als Headliner als letzte Band Samstags und konnten den Tag so zu einem fulminanten Ende bringen. Als Sie sahen wer schon alles auf dem BigShoe der Tuttlinger verewigt steht konnten sie nicht anders und mussten ebenfalls eine Widmung schreiben. Auf die Hinweise hin, dass auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der argentinische Nationaltrainer Diego Maradona schon unterschrieben hatten antworteten Porky und Philipp freudig "… und nun auch Deichkind".
Mitterweile acht Alben dürfen die irisch-amerikanischen Folk-Punk-Rocker stolz präsentieren und auf dem diesjährigen Southside Festival konnten sie ihr Publikum wieder einmal begeistern!
Für das Projekt "Tuttlinger helfen Afrika" gaben sie ihre Namen furchtbar gerne her und posierten auch mit viel Spaß mit dem BigShoe in den argentinischen Nationalfarben, nachdem sie ihn signiert hatten.
Auf dem Southside Festival in Neuhausen ob Eck brachten sie Samstag Nachmittag die Menge in Bewegung und erfuhren von dem Projekt "Wir helfen Afrika". Begeistert unterschrieben die vier Bandmitglieder Chris, Liam, Roughton und Rob den Tuttlinger BigShoe.
Seit 2001 stiftet Roland Martin alljährlich die von ihm modellierte Siegerplastik für die Tuttlinger Krähe (übrigens eine seiner seltenen figürlichen Arbeiten, die keinen Menschen darstellen). Und auch für Tuttlinger helfen Afrika ließ er sich nicht zwei Mal bitten: Martin, für viele der Tuttlinger Künstler schlechthin, stiftete ein großformatiges Relief für die Kunstauktion.
Spätestens seit dem Jahrtausendwechsel gehören die Fantastischen Vier zu den ‚Elder Statesmen’ der deutschen Popmusik. Sie schufen mit ihrer Version der MTV-Unplugged-Idee, die sie mit einem Orchester in einer Tropfsteinhöhle auf die Bühne brachten, eine neue Form von akustisch intoniertem Sprechgesang. Ihre Mischung macht’s, denn sie sind vier individuelle Persönlichkeiten, bei der erst die Verbindung ihrer Ideen und überschäumenden Kreativität, gebündelt in knackigen, immer wieder neue Stile auslotenden Songs, zu diesem einzigartigen Ergebnis führt. Wie verschieden sie sind, zeigen nicht nur ihre zahlreichen Solo-Werke, die sie als Urlaub von der Hauptband verstehen. Es zeigt sich auch auf der Bühne, wenn aus vier grundverschiedenen Charakteren diese magische Einheit des Momentes wird.
Zu dem Projekt haben die vier Musiker ein ganz spezielles Verhältnis, denn Thomas D. selbst hat bereits eine Stadtpatenschaft für seine Geburtsstadt Ditzingen übernommen.
Dazu kommt seine Liebe für die Musik, die ihn in mehreren renommierten Clubs und auf großen Partys, wo er als DJ die Menge zum feiern bewegt, immer wieder mitreißt.
Auch für das Projekt „Wir helfen Afrika" steht er und beschloss kurzer Hand seine Unterschrift auf den Tuttlinger BigShoe in den argentinischen Farben zu setzen.
Auch in Tuttlingen spielten sie ein Benefizkonzert zugunsten von Tuttlinger helfen Afrika. Und begeisterten dabei mehrere hundert, zumeist sehr junge Fans. Es brauchte keine große Überredungsarbeit, um die beiden Schwestern für „Wir helfen Afrika" zu begeistern. Sie haben sich spontan zur Verfügung gestellt, um mit Konzerten die einzelnen Stadtinitiativen zu unterstützen. Und sie freuten sich ihre Unterschriften auf dem Tuttlinger BigShoe neben die von Fanta 4 setzen zu können ("Ist ja cool", meinte Debo)
Gesellschaftliches Engagement und humanitäre Verantwortung haben für die Sängerin einen hohen Stellenwert: So nahm sie schon an Charity-Projekten wie „Helfen - was sonst" (in Burkina Faso/Westafrika) und „Wahre Helden - Stars gegen Gewalt" teil, engagierte sich mit dem Song „Whispered Prayer" für die Anti-Brustkrebs-Kampagne „happy for life" und produzierte Ende 2008 mit einem 100-köpfigen Kinderchor aus Südafrika ein Album, mit dem sie auf Deutschlandtournee „Kids2kids 2008" ging. Rund 25.000 Besucher erlebten die sechs Konzerte vom Hamburger CCH bis in die Frankfurter Jahrhunderthalle. Für unsere Aktion Tuttlinger helfen Afrika stellt sie sich für ein exklusives Privatkonzert zur Verfügung!

Peter „Die Lenkrakete” Lenk gibt sich bei der Übergabe des Reliefs „Kauder tanzt für Afrika” als Internationaler Waffenhändler und Terrorist
Seine kreativen Erzeugnisse sorgen beinahe immer für Schlagzeilen. Ob nun der „Pimmel über Berlin" am taz-Gebäude in Berlin oder die „Imperia" im Konstanzer Hafen, kaum ein Anderer schafft es mit seinen Werken so regelmäßig in der Öffentlichkeit für Rumore zu sorgen wie Peter Lenk.
Auch für „Wir helfen Afrika" legte sich der Bildhauer ins Zeug und fertigte auf Anfrage des Tuttlinger Stadtpaten Volker Kauder, MdB ein Relief. Dieses Relief zeigt Kauder, wie er im Bananenröckchen a la Josephine Baker verschmitzt lachend tanzt und trägt den Titel: „Kauder tanzt für Afrika".
In der Nationalmannschaft spielte er von 1984 bis 1994 und brachte es auf 86 Länderspieleinsätze (8 Tore). Brehme spielte bei den Weltmeisterschaften 1986, 1990 und 1994 für Deutschland und sorgte 1990 für den Gewinn der Fußball-WM, als er im Finale gegen Argentinien mit seinem Elfmetertor in der 85. Minute das entscheidende 1:0 erzielte.
Als Trainer bzw. Teammanager arbeitete Brehme u.a. beim 1. FC Kaiserslautern (2000 bis 2002) und den Zweitligisten SpVgg Unterhaching. Beim VfB Stuttgart war er als Co-Trainer von Giovanni Trapattoni tätig. Heute ist er als Botschafter für den DFB tätig. Brehme wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und 1989 zum "Fußballer des Jahres" in Italien gekürt.
Die von ihrem Mann Karlheinz Böhm gegründete Stiftung "Menschen für Menschen" betreibt heute in neun Regionen Äthiopiens integrierte ländliche Entwicklungsprojekte, um dauerhafte und tragfähige Veränderungen anzustoßen. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung wird der Bau von Brunnen, Mädchenwohnheimen, Schulen und der Ausbau des Gesundheitswesens unterstützt. Ebenso gehören Ausbildungsprogramme und aufklärende Maßnahmen zur Besserstellung der Frauen in der Gesellschaft zu den aktuellen Schwerpunkten. In Äthiopien sind heute über 800 Mitarbeiter von "Menschen für Menschen" im Einsatz.
Alsmann arbeitet als Moderator im Radio (u.a. "Die Professor Bop-Show", "Go, Götz, go! - Alsmanns Radioshow" im WDR). Für den WDR, RIAS TV, RTL ("Gong-Show"), VOX ("Avanti"), das ZDF ("Götz Alsmanns Nachtmusik") und den NDR war und ist er im Fernsehen zu sehen. Seit 1996 moderiert Alsmann mit Christine Westermann im WDR die Sendung "Zimmer frei!" (Adolf-Grimme-Preis 2000). Götz Alsmann, Markenzeichen Retrobrille und Tolle, ist verheiratet und hat einen Sohn.
Mit seinem Regiedebüt, dem Heimatfilm "Herbstmilch", in dem seine 2009 verstorbene Ehefrau Dana Vávrová die Hauptrolle spielte, schaffte Joseph Vilsmaier 1988 auf Anhieb den Durchbruch. Kommerziell noch erfolgreicher war 1997 noch sein Film "Comedian Harmonists". Weitere bekannte Filme von ihm sind "Stalingrad", "Schlafes Bruder" oder "Nanga Parbat". Vilsmaier und Vávrová wurden für "Der letzte Zug" beim Bayerischen Filmpreis 2006 mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. 2009 erhielt Vilsmaier den Ehren-Kamerapreis für sein Lebenswerk.
In Erinnerung ist vielen sicher noch die Szene von der Europameisterschaft 2000 als Meier der rumänischen Nationalmannschaft im Spiel gegen England in der 89. Minute einen Strafstoß zugestand. Die Rumänen verwerteten diesen und die Engländer schieden aus. Vier Jahre später stand England gegen Portugal im Viertelfinale der Fußball-EM und Meier annullierte in der 89. Minute ein Tor des Engländers Sol Campbell. England verlor das Spiel im Elfmeterschießen und schied aus. Nachdem britische Boulevardzeitungen Meiers eMail-Adresse veröffentlicht hatten, erhielt er Morddrohungen und über 16.000 Protest-Mails.
Am 11. Dezember 2004 leitete er sein letztes Spiel (FC Basel gegen FC Thun) und trat danach nach insgesamt 883 Spielen altersbedingt als Profi-Schiedsrichter zurück. Seit 2005 war Meier bei Fußballübertragungen als Experte im ZDF tätig, an der Seite von Johannes B. Kerner, Franz Beckenbauer und Jürgen Klopp (ausgezeichnet wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis für die beste Sportsendung 2006).

























